Traditionell wird am Karfreitag das 7-rundige Kinder- & Jugendopen in Deizisau ausgetragen. In den Klassen U8, U10, U12, U14, U16 und U18 konnte jeder Teilnehmer einen Preis gewinnen, mindestens ein Überraschungsei. Gekämpft wurde im Beisein der ehrgeizigen Eltern und engagierten Trainer um die Pokale für die Medaillenplätze, Urkunden gab es bis Platz fünf. 107 Schüler und Jugendliche aus 38 Vereinen kämpften nicht nur in den 6 Klassen um die Einzelsiege, sondern waren auch für die Vereinswertung tätig. Der SK Bebenhausen war mit 18,5 Punkten erfolgreich vor den punktgleichen Vereinen Heilbronner SV und SC Steinach mit 17,5 Punkten. Überragende U10- und U12-Spieler des Jugendturniers waren mit jeweils 7 Punkten aus 7 Runden Emran Hamid vom Schachclub Pforzheim und Xianliang Xu vom Schachklub Bebenhausen. Insgesamt erlebten die Kinder einen Vorgeschmack auf die zukünftigen Open beim Int. Neckar-Open in Deizisau. Die Turnieratmosphäre der größten europäischen Schachveranstaltung an Ostern aufzusaugen ist der fromme Wunsch der veranstaltenden Schachfreunde. "Früh krümmt sich ein Turnier-Häkchen, was ein richtiger Schach-Haken werden will", wird hier zur Maxime. (Hans-Walter Schmitt)
Link zu den Fortschrittstabellen
Fortschrittstabelle U08Fortschrittstabelle U10Fortschrittstabelle U12Fortschrittstabelle U14Fortschrittstabelle U16Fortschrittstabelle U18
In der zweiten Runde des A-Open heftete der an Nr.83 gesetzte Boris Grimberg von der Schachabteilung TSV Haunstetten den Skalp von GM Oleg Korneev mit Schwarz spielend an seinen Gürtel. Ihm gleich tat es der an Brett 9 spielende Niederländer Christov Kleijn gegen GM Pawal Jaracz vom SG Turm Trier. Neben einigen überraschenden Remis der jeweils niedriger eingeschätzten Gegner, sorgte auch der Lokalmatador Markus Brenner vom Veranstalter SF Deizisau für Furore. Ihm gelang ein schöner Sieg gegen den Internationalen Meister Gerard Welling mit Elo 2371 an Nr.46 gesetzt. Die anderen Top10 gesetzten Großmeister Fedorchuk, Graf, Chatalbashev, Erdos, Peralta, Nauman und Dgebuadze ziehen ruhig ihre Bahn, während der junge Mexikaner José Gonzalez Garcia, an 7 gesetzt, mit einem Remis gegen den Niederländer Robin van Kampen. Ohnehin sorgen Jahr für Jahr traditionell die Holländer in Deizisau für den orangenen Farbtupfer. Diesmal sind über 20 Spieler aus dem Nachbarland am Start und pflegen eine gedeihliche Zusammenkunft mit den Württembergischen Schachfreunden - ganz im Gegensatz zu den Fussballfreunden.
Im B-Open haben 37 Spieler noch eine blütenweise Weste und werden versuchen diese bis in die 5-6.Runde zu behalten, um sich die bestmögliche Ausgangsposition für die letzten drei Runden zu sichern. (Hans-Walter Schmitt)
Beim 12. Int. Neckar-Open werden die ersten acht Begegnungen live übertragen!
Die Partien werden auch bei Schach.de live übertragen.
Link zur Live-Übertragung
Die TOP8 Begegnungen der 3. Runde (Freitag, 15:00 Uhr)
Brett 1 GM Fedorchuk,Sergey - FM Bejtovic,Jasmin
Brett 2 GM Graf,Alexander - FM König,Dietrich
Brett 3 FM Karner,Christoph - GM Chatalbashev,Boris
Brett 4 GM Erdos,Viktor - Thinius,Marco
Brett 5 FM Pajeken,Wolfgang - GM Peralta,Fernando
Brett 6 Manakov,Ilya - GM Naumann,Alexander
Brett 7 Ruijgrok,Dennis - GM Dgebuadze,Alexander
Brett 8 IM Chernov,Vadim - FM Berry,Neil
Im Schweizer System setzen sich in den ersten Runden meist die Gesetzten durch. So blieben im A-Open an den ersten 14 Bretter die Überraschungen aus, auch wenn sich die Favoriten erst in sehr langzügigen Partien behaupten konnten. Gute Erfolge konnten allerdings mit ihren jeweiligen Remis an Brett 15 Christian Grubert gegen IM Daan Brandenburg, an Brett 21 Martin Haubold gegen den Lokalmatador Frank Zeller, an Brett 24 Thomas Imhof gegen Ilja Richter, an Brett 38 Gerd Bader gegen Hannes Langrock und an Brett 41 Moritz Kracke gegen Tobias Jugelt feiern. Den Vogel schoß natürlich der an 178 gesetzte 19-jährige Luxemburger Philippe Linster gegen den an 18 gesetzten IM Alexander Gasthofer von den Schachfreunden aus Bad Mergentheim ab.
In dem riesigen 269-köpfigen B-Open blieben die Überraschungen nicht aus, wiegen allerdings weniger, weil keine Titelträger auf der Strecke bleiben, sonderen Teilnehmer wie Du und ich. Im C-Open ist das 73-köpfige Teilnehmerfeld zum größten Teil aus Nachwuchskräften bestückt und sucht seine jugendlichen Favoriten, mangels langjährigen Spielstärkevergleichen erst nach einigen weiteren Runden. (Hans-Walter Schmitt)
Bildergalerie 2.Runde 2.Tag